Kai Esser | Systemischer Supervisor, Coach & Mediator in Aachen

Über mich

Kai Esser – systemischer Supervisor, Coach und Mediator in Aachen

Menschen kommen meist nicht zu mir, weil gerade alles einfach ist.

Sie kommen, weil eine Entscheidung ansteht, ein Konflikt festgefahren ist, die Zusammenarbeit schwierig geworden ist oder sie merken, dass ihre bisherigen Lösungen nicht mehr funktionieren.

Ich bin Kai Esser – systemischer Supervisor und Coach, systemischer Therapeut und Familientherapeut sowie zertifizierter Mediator.

Ich begleite Einzelpersonen, Fach- und Führungskräfte, Teams und Organisationen dabei, komplexe Situationen zu sortieren, Dynamiken besser zu verstehen und wieder handlungsfähig zu werden.

Dabei ist mir eines besonders wichtig:

Ich möchte Menschen nicht erklären, wie sie sein oder handeln sollten. Ich möchte mit ihnen herausfinden, was sie brauchen, damit Veränderung tatsächlich möglich wird

Was mich in meiner Arbeit leitet

Veränderung entsteht nicht allein durch gute Ratschläge.

Menschen wissen erstaunlich häufig schon ziemlich genau, was sie eigentlich tun müssten.

Die schwierige Entscheidung ist längst durchdacht. Die eigenen Grenzen sind bekannt. Der Konflikt wurde mehrfach analysiert. Und manchmal wissen sogar alle Beteiligten ziemlich genau, was im Team schiefläuft.

Trotzdem verändert sich nichts.

Das interessiert mich.

Denn nachhaltige Veränderung entsteht für mich nicht nur durch Erkenntnis. Sie entsteht auch durch neue Erfahrungen – Erfahrungen, die etwas irritieren, in Bewegung bringen und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen.

Deshalb verstehe ich systemisches Arbeiten nicht als Sammlung von Methoden.

Es ist zunächst eine Haltung.

Ich betrachte Menschen nicht losgelöst von ihrem Umfeld, sondern in ihren Beziehungen, Rollen, Erfahrungen und jeweiligen Lebens- und Arbeitskontexten.

Und ich schaue nicht ausschließlich darauf, was nicht funktioniert.

Mich interessiert genauso:

Was ist bereits vorhanden? Was funktioniert vielleicht trotz allem? Und was brauchen Sie, um den nächsten Schritt gehen zu können?

Wie Sie mich in der Zusammenarbeit erleben werden

Zugewandt, klar und manchmal auch unbequem.

Eine gute Arbeitsbeziehung bedeutet für mich nicht, dass wir immer einer Meinung sein müssen.

Ich höre zu. Ich frage nach. Ich versuche zu verstehen.

Und ich spreche auch Dinge an, wenn ich den Eindruck habe, dass wir genau dort hinschauen sollten.

Manchmal braucht Veränderung Struktur und Ruhe.

Manchmal einen Perspektivwechsel.

Manchmal Humor.

Und manchmal eine Frage, die im ersten Moment ein wenig stört.

Ich arbeite deshalb gerne mit einer Mischung aus Tiefe, Klarheit und Bewegung.

Was ich vermeiden möchte, sind Gespräche, die sich zwar angenehm oder interessant anfühlen, nach denen aber alles genauso weitergeht wie vorher.

Reflexion ist für mich dann besonders wertvoll, wenn daraus wieder Handlung entsteht.

Systemisch arbeiten – und den Körper nicht vergessen

Wir reagieren nicht nur mit dem Kopf.

Meine fachliche Heimat ist die systemische Arbeit.

Gleichzeitig habe ich über viele Jahre erlebt, dass rein kognitives Verstehen an Grenzen kommen kann.

Wir können wissen, dass wir keinen Grund haben, nervös zu sein – und trotzdem steigt die Anspannung.

Wir können wissen, dass wir eine Grenze setzen sollten – und bekommen es im entscheidenden Moment nicht hin.

Wir können einen Konflikt rational längst verstanden haben – und reagieren beim nächsten Zusammentreffen trotzdem wieder mit Ärger, Rückzug oder Unsicherheit.

Deshalb beziehe ich neben systemischen Ansätzen auch körper- und emotionsorientierte Zugänge in meine Arbeit ein.

Dazu gehört PEP® – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne.

PEP® bietet Möglichkeiten, unter anderem mit belastenden Emotionen, Stressreaktionen, Selbstzweifeln und inneren Blockaden zu arbeiten.

Für mich ist das keine Konkurrenz zur systemischen Arbeit, sondern eine sinnvolle Ergänzung:

Verstehen, was passiert – und gleichzeitig erleben, dass eine andere Reaktion möglich werden kann.

Welche Methode zum Einsatz kommt, richtet sich dabei immer nach dem Menschen und seinem Anliegen.

Nicht umgekehrt.

Mein beruflicher Hintergrund

Ich kenne soziale Arbeit nicht nur aus dem Beratungsraum.

Ein wesentlicher Teil meiner beruflichen Erfahrung stammt aus der Kinder- und Jugendhilfe, Bildung und psychosozialen Arbeit.

Ich habe unter anderem in der ambulanten und stationären Jugendhilfe, im Jugendwohnen, in der Jugendsozialarbeit, in der Eingliederungshilfe sowie in der Berufs- und Erwachsenenbildung gearbeitet.

Dabei habe ich unterschiedliche Perspektiven kennengelernt:

die unmittelbare Arbeit mit Menschen, die Arbeit in Teams, Koordination und Leitung sowie die Verantwortung für Strukturen und Organisation.

Heute bin ich neben meiner Tätigkeit als Supervisor, Coach und Mediator Gründer und Inhaber von Kontext-Jugendhilfe, einem ambulanten Jugendhilfeträger in der Region Aachen.

Diese Erfahrungen sind für meine Supervisions- und Beratungstätigkeit besonders wertvoll.

Denn wenn Fach- oder Führungskräfte mit mir über Zeitdruck, schwierige Fälle, Personalsituationen, Verantwortung, institutionelle Vorgaben oder widersprüchliche Erwartungen sprechen, sind das für mich keine abstrakten Organisationsbegriffe.

Ich kenne diese Arbeitsrealitäten auch aus eigener Erfahrung.

Von der Sozialen Arbeit bis zur Führung

Mein beruflicher Weg war nicht geradlinig – und das empfinde ich heute als Stärke.

Meine unterschiedlichen beruflichen Stationen haben mir ermöglicht, Menschen, Organisationen und Veränderung aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen.

Dazu gehören Erfahrungen in:

  • ambulanter und stationärer Jugendhilfe
  • Jugendwohnen und Jugendsozialarbeit
  • Eingliederungshilfe
  • Berufs- und Erwachsenenbildung
  • Koordination und Leitung
  • Supervision und Coaching
  • Mediation und Konfliktklärung
  • Aufbau und Führung eines eigenen Jugendhilfeträgers

Mein Studium der Sozialen Arbeit (B.A.) und des Sozialmanagements (M.A.) verbindet für mich zwei Perspektiven, die auch heute meine Arbeit prägen:

den Blick auf den Menschen und den Blick auf die Organisation.

Gerade bei Teams, Führungskräften und sozialen Einrichtungen brauche ich beides.

Qualifikationen und Weiterbildungen

Meine Arbeit basiert auf fundierter fachlicher Ausbildung und kontinuierlicher Weiterbildung.

Beratung, Supervision und Therapie

  • Lehrdender für Systemische Beratung (i.A.)
  • Systemischer Supervisor und Coach (DGSv / SG)
  • Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
  • Zertifizierter Mediator (INeKO)
  • Fachkraft für Traumapädagogik (KA)
  • PEP® – Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne
  • PAC® Prüfungs- und Auftrittscoaching
  • Provokative SystemArbeit (ProSA)®, Teil 1 + 2

Führung und Stresskompetenz

  • Expert New Work (IHK)
  • Fachkraft für agile Führung (IHK)
  • Fachkraft für Stressmanagement (IHK)
  • Fachkraft für Selbst- und Zeitmanagement (IHK)
  • Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)
  • „Stark im Stress“-Trainer

Studium

  • Master of Arts Sozialmanagement
  • Bachelor of Arts Soziale Arbeit

Kampfkunst, Präsenz und Selbstregulation

Manche Dinge versteht man besser, wenn man sie erlebt.

Kampfkunst begleitet mich seit vielen Jahren.

Ich beschäftige mich unter anderem mit Wing Chun, Escrima und Tai Chi und engagiere mich seit vielen Jahren als Kampfkunstlehrer.

Besonders wichtig ist mir dabei mein Engagement bei KaKuMBe – Kampfkunst für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, das ich mitgegründet habe.

Was hat das mit Supervision oder Coaching zu tun?

Mehr, als es zunächst vielleicht scheint.

In der Kampfkunst wird unmittelbar erfahrbar, was passiert, wenn Druck entsteht.

Werde ich hektisch?

Gehe ich in Widerstand?

Ziehe ich mich zurück?

Kann ich wahrnehmen, was gerade passiert, ohne sofort darauf reagieren zu müssen?

Themen wie Präsenz, Selbstregulation, Grenzen, Spannung, Kontakt und Handlungsfähigkeit sind deshalb für mich keine rein theoretischen Konzepte.

Diese Erfahrungen prägen auch meine Arbeit als Supervisor, Coach und Mediator.

Nicht, weil meine Klientinnen und Klienten bei mir Kampfkunst lernen sollen.

Sondern weil ich davon überzeugt bin:

Klar handeln kann ich besonders dann, wenn ich wahrnehme, was gerade mit mir und um mich herum geschieht.

Fachlicher Austausch gehört für mich dazu.

Professionelles Arbeiten bedeutet für mich auch, die eigene Perspektive immer wieder überprüfen und weiterentwickeln zu lassen.

Deshalb engagiere ich mich über meine eigene Praxis hinaus im fachlichen Austausch.

Unter anderem bin ich in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) regional engagiert.

Dieser Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus systemischer Beratung, Therapie, Coaching und Supervision ist für mich ein wichtiger Teil professioneller Qualität.

Vielleicht passt meine Art zu arbeiten zu Ihnen.

Auf einer Website lässt sich vieles über Qualifikationen, Methoden und berufliche Erfahrung erzählen.

Ob eine Zusammenarbeit funktioniert, entscheidet sich aber nicht allein daran.

Gerade bei Supervision, Coaching oder Mediation muss auch die persönliche Ebene stimmen.

Sie sollten das Gefühl haben, offen sprechen zu können.

Und Sie sollten mir zutrauen, nicht nur zuzuhören, sondern mit Ihnen auch dorthin zu schauen, wo es möglicherweise etwas schwieriger wird.

Deshalb müssen Sie vor einem ersten Kontakt auch noch nicht genau wissen, welches Format Sie benötigen.

Schildern Sie mir kurz, worum es geht.

Dann lernen wir uns kennen und schauen gemeinsam, ob ich der richtige Ansprechpartner für Sie, Ihr Team oder Ihre Organisation bin.

Kai Esser
Supervisor · Mediation · Coaching

Malmedyer Straße 30
52066 Aachen

Telefon: 0176 / 214 72 76 7
E-Mail: mail(at)kai-esser.de

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